Datenbanken
Datenbanken für deinen Server
Viele Plugins und Anwendungen speichern ihre Daten in einer MySQL-Datenbank, etwa Spielerprofile, Statistiken oder Wirtschaftssysteme. Du legst sie im Menü deines Servers unter DATEN beim Punkt Datenbanken an.
Die Datenbanken laufen in unserem Netzwerk, nicht auf deiner Node. Du musst also weder einen Datenbankserver betreiben noch Speicherplatz dafür einplanen.
Eine Datenbank anlegen
- 1Öffne bei deinem Server den Punkt Datenbanken.
- 2Klicke auf Datenbank erstellen.
- 3Vergib einen Namen und bestätige.
- 4Das Panel erzeugt Nutzername und Passwort selbst. Über der Liste steht, wie viele Datenbanken dein Server bekommen darf und wie viele schon vergeben sind.
- 5Steht dort, dass für diesen Server keine Datenbanken erstellt werden können, ist das Kontingent auf null. Du erhöhst es im Node-Manager: Server über Anpassen öffnen und im Schritt Zusätzliche Limits den Wert für Datenbanken setzen.
Was in der Liste steht
Zu jeder Datenbank siehst du Name, Nutzername, Endpunkt und Größe. Der Endpunkt ist die Adresse samt Port, die du in der Konfiguration deines Plugins einträgst.
Daneben liegen drei Schaltflächen:
- Zugangsdaten zeigt dir die vollständigen Verbindungsdaten.
- PHPMyAdmin öffnen bringt dich in die Weboberfläche, wo du Tabellen direkt ansehen und bearbeiten kannst.
- Backup erstellen sichert genau diese Datenbank.
Was die Zugangsdaten bedeuten
Hinter Zugangsdaten öffnet sich der Dialog Details zur Datenbankverbindung mit fünf Feldern:
- Endpunkt: Adresse und Port des Datenbankservers, nach dem Muster adresse:3306. In Plugin-Konfigurationen stehen beide Teile meist getrennt, die Adresse als Host und die 3306 als Port.
- Erlaubte Verbindungen: von welchen Adressen aus die Datenbank erreichbar ist. Im Normalfall steht dort, dass alle Server-Anfragen erlaubt sind.
- Nutzername: der Datenbank-Nutzer, den das Panel beim Anlegen erzeugt hat. Er beginnt mit einem u und einer Nummer und ist nicht dein Panel-Benutzername.
- Passwort: das dazugehörige Passwort, ebenfalls automatisch erzeugt. Über Passwort ändern lässt sich ein neues setzen.
- JDBC-Verbindungsstring: eine fertige Verbindungszeile für Java-Anwendungen, in der Adresse, Port, Datenbankname, Nutzername und Passwort schon zusammengesetzt sind.
Den Datenbanknamen findest du nicht im Dialog, sondern in der Liste in der Spalte Name. Er beginnt mit einem s und der Nummer deines Servers.
Für die Konfiguration eines Plugins brauchst du in aller Regel genau fünf Angaben: Host, Port, Datenbankname, Nutzername und Passwort. Alles davon steht in der Liste oder im Zugangsdaten-Dialog.
Mit phpMyAdmin arbeiten
phpMyAdmin ist die Weboberfläche zu deiner Datenbank. Links steht deine Datenbank, ein Klick darauf zeigt die Tabellen darin. Die Tabellen legen die Plugins selbst an, sobald sie sich das erste Mal verbinden. Ist die Liste leer, hat sich noch kein Plugin verbunden, meist weil die Zugangsdaten in der Konfiguration nicht stimmen.
Oben findest du die Reiter, mit denen du arbeitest:
- Struktur zeigt die Spalten einer Tabelle mit ihrem Datentyp. Hier siehst du, wie ein Plugin seine Daten ablegt.
- Anzeigen listet die tatsächlichen Zeilen auf. Über Bearbeiten am Zeilenanfang korrigierst du einen einzelnen Eintrag, über Löschen entfernst du ihn.
- SQL führt eigene Befehle aus, etwa um mehrere Zeilen auf einmal zu ändern.
- Suche findet Zeilen anhand eines Wertes, praktisch um den Eintrag eines bestimmten Spielers zu finden.
- Exportieren lädt den Inhalt als SQL-Datei herunter. Das ist die manuelle Sicherung, unabhängig von den Backups im Panel.
- Importieren spielt so eine Datei wieder ein, etwa beim Umzug von einem anderen Anbieter.
Typische Fälle sind: einen falsch gesetzten Eintrag eines Spielers geradeziehen, eine Tabelle leeren, die das Plugin danach neu aufbaut, oder nachsehen, ob ein Plugin seine Daten überhaupt speichert.
Datenbank-Backups
Unterhalb der Liste gibt es einen eigenen Bereich für Datenbank-Sicherungen, getrennt von den Server-Backups.
PVQ erstellt jeden Montag um 4 Uhr morgens automatische Datenbank-Backups. Die bleiben drei Wochen verfügbar und verschwinden danach. Über Backup erstellen legst du jederzeit selbst eine Sicherung an, die bleibt liegen, bis du sie löschst oder dein Backup-Speicher voll ist.
Die beiden Arten stehen getrennt untereinander, einmal als automatische und einmal als manuelle Backups, jeweils mit der zugehörigen Datenbank und dem Erstellungszeitpunkt.
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