Server-Mitglieder & Berechtigungen vergeben
Andere an deinem Server mitarbeiten lassen
Du musst deine Zugangsdaten nie mit jemandem teilen. Statt dessen lädst du die Person als Unterbenutzer zu einem einzelnen Server ein und legst dabei genau fest, was sie dort darf.
Wo du das findest
Wähle deinen Server aus und klicke im Seitenmenü unter AUTOMATISIERUNG auf Benutzer. Die Seite heißt Unterbenutzer und zeigt alle Personen, die derzeit Zugriff haben, mit Name, E-Mail, ob sie Zwei-Faktor aktiviert haben, und seit wann sie dabei sind.
Jemanden einladen
- 1Klicke auf Benutzer hinzufügen.
- 2Wähle im Fenster Kontakt auswählen die gewünschte Person aus deinen bestätigten Kontakten.
- 3Vergib im nächsten Schritt die Berechtigungen.
- 4Schließe mit Nutzer einladen ab.
- 5Steht die Person noch nicht in deiner Kontaktliste, erstellst du über Einladungslink erstellen einen Link. Sobald sie ihn annimmt und du den Kontakt bestätigst, kannst du sie ganz normal auswählen.
Die Berechtigungen im Einzelnen
Die Rechte liegen in zehn Kategorien mit insgesamt 41 einzelnen Häkchen. Du kannst jedes einzeln setzen oder je Kategorie Alle auswählen nutzen. Neben jeder Kategorie steht, wie viele Rechte du dort schon vergeben hast.
Konsole
Betrifft die Live-Konsole und das Starten und Stoppen. Die harmloseste Kategorie, gut geeignet für Moderatoren.
- console: Zugang zur Konsole, inklusive Absenden von Befehlen. Achtung: Wer Befehle senden darf, kann bei einem Minecraft-Server auch op oder Bans vergeben. Das Recht ist mächtiger, als es klingt.
- start: startet den Server, wenn er aus ist. Unkritisch.
- stop: stoppt einen laufenden Server. Unkritisch, unterbricht aber laufende Spielrunden.
- restart: startet den Server neu. Praktisch für alle, die Konfigurationen übernehmen sollen.
Benutzerverwaltung
Betrifft die Personen, die diesen Server verwalten. Eigene Rechte kann niemand ändern.
- create: holt weitere Personen auf den Server. Nur an Leute, denen du die Auswahl von Mitarbeitern zutraust.
- read: zeigt, welche Rechte andere haben. Praktisch harmlos.
- update: ändert die Rechte anderer Benutzer. Damit kann jemand andere hochstufen, auch wenn er sich selbst nicht anfassen kann. Sparsam vergeben.
- delete: wirft Benutzer komplett vom Server. Zusammen mit update die gefährlichste Kombination in dieser Kategorie.
Datei-Manager
Die umfangreichste Kategorie und die mit dem größten Schadenspotenzial.
- create: Dateien und Ordner anlegen oder hochladen. Nötig für alle, die Plugins oder Mods einspielen.
- read: Ordner öffnen und den Dateibaum sehen.
- read-content: den Inhalt von Dateien lesen. Bedenke: In Konfigurationsdateien stehen oft Datenbank-Passwörter und API-Schlüssel im Klartext.
- update: Dateiinhalte ändern. Nötig zum Bearbeiten von Konfigurationen.
- delete: Dateien und Ordner löschen. Damit ist eine Welt in Sekunden weg. Nur an wenige, und am besten nur mit eingeschaltetem Freigabe-Schutz.
- archive: Inhalte packen und entpacken. Harmlos, aber Voraussetzung für viele Modpack-Arbeiten.
- download: lädt Dateien von einer URL direkt auf den Server. Damit kann jemand beliebigen Code auf deinen Server holen. Mit Bedacht vergeben.
- sftp: Zugriff auf die Serverdateien außerhalb des Panels per SFTP.
Backup-System
Deine Rückversicherung. Genau deshalb heikel.
- create: erstellt ein Backup. Das darf ruhig jeder haben, der am Server arbeitet.
- read: zeigt die vorhandenen Backups.
- delete: löscht Backups. Sehr sparsam vergeben, sonst ist im Ernstfall nichts mehr da.
- download: lädt ein Backup herunter. Das Backup enthält alle Inhalte des Servers, also auch Konfigurationen mit Passwörtern. Nur an Personen, denen du eine vollständige Kopie deines Servers anvertraust.
- restore: setzt den Server auf einen früheren Stand zurück. Alles, was seitdem passiert ist, geht verloren. Gehört in dieselbe Vertrauensstufe wie delete.
Portfreigaben
Betrifft die Ports, unter denen dein Server erreichbar ist.
- read: zeigt alle zugewiesenen Ports. Der primäre Port ist ohnehin für alle sichtbar.
- create: weist dem Server neue Ports zu. Verbraucht dein Portkontingent.
- update: ändert den primären Port und die Vermerke. Vorsicht: Ein geänderter Hauptport macht den Server für Spieler unter der alten Adresse unerreichbar.
- delete: entfernt zugewiesene Ports. Trifft Plugins, die auf einem festen Port lauschen.
Startbefehl
Betrifft die Startvariablen und den Startbefehl des Servers.
- read: zeigt den Startbefehl an. Für Fehlersuche oft schon ausreichend.
- update: ändert die Variablen, etwa die Server-Version oder Speicherparameter. Falsche Werte können den Start verhindern.
- docker-image: wechselt das Docker-Image, also die Laufzeitumgebung. Nur für Leute, die wissen was sie tun; ein falsches Image bootet nicht.
Datenbank
Betrifft die MySQL-Datenbanken des Servers.
- create: legt neue Datenbanken an. Verbraucht dein Datenbank-Kontingent.
- read: zeigt die Übersicht der Datenbanken.
- update: setzt das Passwort einer Datenbank zurück. Bricht laufende Verbindungen, bis die Plugins das neue Passwort haben.
- delete: löscht Datenbanken samt Inhalt. Ohne Backup unwiederbringlich.
- view_password: zeigt das aktuelle Datenbank-Passwort im Klartext. Nur an Personen, die die Datenbank wirklich anbinden müssen.
Zeitpläne
Betrifft automatische Aufgaben wie Neustarts und Backups.
- create: legt neue Aufgaben an.
- read: zeigt die geplanten Aufgaben.
- update: bearbeitet bestehende Zeitpläne. Ein verstellter Zeitplan kann Backups still stilllegen, ohne dass es jemand merkt.
- delete: entfernt Zeitpläne. Gleiche Gefahr wie bei update.
Server Details
Betrifft die allgemeinen Einstellungen des Servers.
- rename: ändert Name und Kurzbeschreibung. Harmlos.
- reinstall: setzt den Server neu auf und aktualisiert die Software. Dabei ist Datenverlust möglich. Das schwerste Recht in dieser Kategorie.
- resources: passt CPU, RAM und Speicher an. Beeinflusst die Leistung und geht zulasten deines Node-Guthabens.
Logs des Servers
- read: zeigt alle Aktivitäten des Servers, auch die aller anderen Benutzer. Nützlich, um nachzuvollziehen wer was gemacht hat; gleichzeitig sieht die Person damit auch dein eigenes Tun.
Empfehlungen für typische Rollen
- Moderator: Konsole vollständig. Damit startet, stoppt und moderiert er, fasst aber keine Dateien an.
- Entwickler: Konsole vollständig, Datei-Manager ohne delete und ohne download, Datenbank ohne delete, Zeitpläne lesen, Startbefehl lesen.
- Mitinhaber: fast alles, aber ohne Benutzerverwaltung update und delete. So kann er dich nicht aussperren.
- Gast oder Zuschauer: nur read-Rechte, etwa Konsole ansehen und Logs lesen.
- Erweitern kannst du jederzeit. Ein Schaden dagegen lässt sich selten rückgängig machen.
Sensible Aktionen absichern
Oben auf der Seite liegt der Schalter Subuser-Freigabe-Schutz. Ist er an, brauchen heikle Aktionen deiner Unterbenutzer, etwa das Löschen auf kritischen Pfaden, zusätzlich deine Freigabe. Ist er aus, handeln sie direkt. Lass ihn eingeschaltet, wenn jemand Löschrechte hat.
Rechte ändern oder Zugriff entziehen
Über das Stift-Symbol neben einem Benutzer passt du die Häkchen jederzeit an; die Änderung wirkt sofort. Das Papierkorb-Symbol entzieht der Person den Zugriff auf diesen Server vollständig.
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